Achtsam einschlafen: Eine sanfte Übung für ruhige Abende

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Abstrakte Grafik: schmale Mondsichel und Sterne über sanften Sandwellen in Abendtönen

Das Licht ist aus. Die Decke liegt schwer und warm auf dir, das Kissen riecht nach frischer Wäsche. Nur der Kopf will noch nicht still werden. Er sortiert den Tag, plant den nächsten, kreist um ein Gespräch von heute Mittag.

Kennst du das? Dann lass uns heute Abend gemeinsam etwas ausprobieren. Kein Trick, der dich in den Schlaf zwingt. Eher eine leise Einladung, den Tag behutsam abzulegen, Schicht für Schicht.

Den Abend langsam werden lassen

Achtsam einschlafen beginnt schon vor dem Zubettgehen. Dimm eine halbe Stunde vorher das Licht. Leg das Handy an einen Ort, an den du nicht mit ausgestrecktem Arm kommst. Vielleicht eine Tasse warmer Kräutertee, ein paar Seiten in einem Buch, ein offenes Fenster für einen Atemzug frische Luft.

Es geht nicht um ein perfektes Ritual. Es geht darum, deinem Körper ein Zeichen zu geben: Jetzt darf es ruhiger werden.

Eine kleine Einschlafübung zum Mitmachen

Leg dich auf den Rücken oder auf die Seite, ganz wie es für dich bequem ist. Lass die Augen zufallen.

Spür zuerst, wo dein Körper die Matratze berührt. Die Fersen, die Hüfte, die Schultern, der Hinterkopf. Mit jedem Ausatmen darfst du ein kleines bisschen schwerer werden, als würdest du in warmen Sand sinken.

Dann richte deine Aufmerksamkeit auf den Atem. Du musst ihn nicht verändern. Spür nur, wie die Luft kühl hereinströmt und etwas wärmer wieder hinausgeht. Wenn du magst, lass das Ausatmen ein wenig länger werden als das Einatmen.

Tauchen Gedanken auf, und das werden sie, dann schau sie freundlich an. Stell dir vor, du legst jeden Gedanken auf ein Blatt, das langsam einen Fluss hinuntertreibt. Du musst ihm nicht folgen. Kehr einfach zurück zu deinem Atem, zum Gewicht deines Körpers, zur Wärme der Decke.

Und wenn du nach einer Weile noch wach bist, ist das in Ordnung. Ruhen ist auch schon gut. Manchmal hilft es, kurz aufzustehen, im gedämpften Licht etwas Ruhiges zu tun und erst wieder ins Bett zu gehen, wenn die Müdigkeit kommt.

Ein achtsamer Hinweis: Diese Übung ersetzt keine ärztliche Beratung. Wenn du über Wochen schlecht schläfst, tagsüber stark erschöpft bist oder dir Sorgen machst, sprich bitte mit deiner Hausärztin oder deinem Hausarzt.

Und jetzt du

Was ist heute Abend das Erste, das du ablegen möchtest? Vielleicht nur das Handy, vielleicht ein Gedanke. Probier die Übung heute einmal aus, und wenn du magst, erzähl uns in den Kommentaren, wie deine Nacht war.

Deine Sundflair-Redaktion

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