Atemübungen gegen Stress: 3 sanfte Übungen für deinen Alltag

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Sanfte, konzentrische Kreise in warmen Sandtönen wie eine aufgehende Sonne – Sinnbild für ruhiges Atmen

Vielleicht sitzt du gerade zwischen zwei Terminen, das Handy summt, die Schultern sind ein Stück nach oben gewandert. Leg kurz eine Hand auf deinen Bauch. Spür, wie er sich hebt, wenn die Luft kommt – und wieder sinkt, wenn sie geht.

Dein Atem ist immer da. Er wartet nicht auf einen ruhigen Moment, er kann einer werden. Diese drei Atemübungen gegen Stress begleiten dich, wann immer der Tag zu laut wird. Du kannst sie gleich jetzt ausprobieren.

Der lange Seufzer

Atme durch die Nase ein, bis du dich angenehm gefüllt fühlst. Nimm noch einen kleinen Atemzug obendrauf, als wolltest du ein bisschen mehr Licht hereinlassen.

Und dann lass los. Ganz langsam, durch den Mund, wie ein leiser Seufzer. Spür, wie deine Schultern dabei weicher werden. Ein paar Runden – oder ein paar Minuten, wenn es dir guttut.

Das Atem-Quadrat (Box Breathing)

Stell dir ein Quadrat vor, dessen Seiten du mit deinem Atem nachzeichnest. Vier Sekunden ein. Vier Sekunden halten. Vier Sekunden aus. Vier Sekunden Stille.

Wenn das Halten sich eng anfühlt, mach es kürzer oder lass es einfach weg. Das Quadrat darf auch ein bisschen rund sein.

Der 4-6-Atem für zwischendurch

Atme etwa vier Sekunden ein und etwa sechs Sekunden aus. Das Ausatmen ist ein wenig länger, wie eine Welle, die sich sanft am Ufer ausbreitet.

An der roten Ampel, vor dem ersten Kaffee, kurz vor dem Einschlafen – ein, zwei Minuten reichen, um wieder bei dir anzukommen.

Ein paar leise Hinweise

Atme sanft, nicht angestrengt. Wenn dir schwindelig wird, kehr einfach zu deinem normalen Atem zurück. Atemübungen sind kein Ersatz für ärztlichen Rat – wenn du eine Atemwegs- oder Herzerkrankung hast, schwanger bist oder zu Panikattacken neigst, sprich vorher bitte mit deiner Ärztin oder deinem Arzt.

Und wenn du tiefer eintauchen möchtest: Unsere Anleitung zum Meditation lernen lädt dich ein, deinem Atem einfach zuzuhören.

Und jetzt du

Welcher Atemzug hat sich heute am weichsten angefühlt? Schließ kurz die Augen, nimm noch einen – nur für dich. Und wenn du magst, erzähl uns in den Kommentaren, wo dich dein Atem heute hingetragen hat.

Deine Sundflair-Redaktion

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